Diagnostische Tools

1.     Eizellen

2.     Samenzellen

3.     Embryonen

 

►►► Alle diese Maßnahmen verbessern, sinnvoll und kompetent eingesetzt, die Ergebnisse nach IVF/ICSI und werden an unserem Institut selbstverständlich angeboten!


1. Eizellen:

a.) Morphologie: 1. und 2. Polkörper, perivitelliner Spalt

b.) Zytoplasma Abnormalitäten

c.) Extrazytoplasmische Abnormalitäten

d.) Spindelanalyse (vor allem zur Position der Samen bei ICSI)


2. Samendiagnostik:

a. ) Samenanalyse nach WHO-Kriterien – wird routinemäßig bei jeder ivf/icsi vorgenommen

b.) Morphologiebeurteilung durch hohe Vergrößerungen (6 – 12.000-fach!)

     Dies verbessert die klinischen Ergebnisse bei Paaren mit vorhergehender

     wiederholt fehlgeschlagener konventioneller ICSI. Verbesserung der

     Ergebnisse sowohl bei Patienten mit erhöhten Level an Spermien-DNA-

     Fragmentation und auch für Spermien mit normalem DNA-Status (Hazout et

     al., RBM-Online 2005)

     Die Spermien-Morphologie hat eine gute Vorraussagekraft. Es besteht eine

      positive Korrelation von DNA-Schäden und abnormaler Morphologie (Morris

      et al., Hum.Reprod. 2002; Aitken et al., Hum.Reprod. 2004; Bartoov et al., Fertil. Steril. 2003, Hum. Reprod.

      2005): höhere Befruchtungsraten, höherer Prozentsatz an TOP-Embryonen,

      höhere Schwangerschafts-(67%) und Implantationsraten, frühe spontane

      Abortusrate ist reduziert (Bach M et al., Hum. Reprod. 2007; Zech NH et al., NEJM (zur Publikation eingereicht)

c.) Hyalorunan Binding Assay: Damit werden Samen analysiert und zur ICSI

     ausgesucht, welche eine intakte Acrosomreaktion haben und laut bisherigen

     wissenschaftlichen Untersuchungen besser geeignet sind, eine Befruchtung

     herbeizuführen und mit weniger Fehlgeburten einhergehen (offensichtlich

     bessere Genetik = PICSI)

d.) DNA-Fragmentationstest: Diese Samen können allerdings zur ICSI nicht verwendet  
werden, es handelt sich hier um eine allgemeine Bestimmung aus dem Ejakulat betreffend genetisch abnormer Samenzellen 


3. Embryodiagnostik:

a.)    Nicht Invasiv: - Morphologie: Entwicklungsgeschwindigkeit, Spindel-Diagnostik, Pronukleus Entwicklung, erste Zellteilungen

b.) Anzahl der Blastomeren

c.) Größe und Form der Blastomeren

d.) Anukleäre Fragmente

e.) Zytoplasma

f.) Multinukleation

g.) Zellkompaktierung (Morulastadium) 
h.) Blastozystenentwicklung

 

 

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